appartenenze

Ausstellung zeitgenössischer Kunst
daniele pigoni

7-28 Juli2018
Tirano, palazzo Foppoli

Daniele Pigoni

(Sondrio 1965)

Biografische Aufzeichnungen



Er stammt aus der einfallsreichen und revolutionären Umgebung der post-Bouldern. Zuerst hat er die Felswände in der Val Masino frequentiert, dann auch ausländische Kletterziele. Seine sportliche Bildung hat ihn zu einer tiefen persönlichen Suche nach Nachbearbeitung seiner zahlreichen Reisen geführt. Anfang der neunziger Jahren begann er die Techniken und Materialien seiner Arbeit als Kunsttischler zu benützen. Zu Beginn des zweiten Millenniums debütierte er in der Bibliothek in Ponte in Valtellina mit einer Doppelausstellung: es waren Werke mit großer Dimension und mit starker gefühlsmäßiger Macht, die seine Reisen durch Europa, U.S.A., Indien, Nepal und Australien darzustellen versuchten.

Danach begann er seine Techniken seiner Inspiration anzupassen. Er wollte die sogenannte malerische Qualität mit einer künstlichen Wahl beherrschen, die immer geeignet und fast einsam sein sollte und die manchmal sogar direkt aus seinen Träumen kam.

Er wählte industrielle Materialien unserer Zeit, so wie Kitt, Eisenblech Eisendraht, Acryl als künstlerische Stoffe, die etwa alchimistisch geschichtet werden und die auf riesigen Tafeln alles imprimieren was der Künstler zeigen muss. In den folgenden Jahren verwand er meistens Öl, Jute, Eisen und Holz, aber vor allem den Portland-Zement, den wir auf einer Seite mit den Säcken von Alberto Burri, auf der anderen mit dem Kaolin von Piero Manzoni vergleichen können. Beide hochwertigen Beispiele erklären die Absicht, den Grundstoff zum eigenmächtigen Stoff zu erheben. Seine Kunstwerke sind jetzt das Ergebnis von seinen  inneren und äußeren Reisen, in einer Dimension wo Innenwelt und Außenwelt untrennbar sind.